Vestibularis (Schwindel)-Diagnostik


Vom Gleichgewichtsorgan des Ohres, vom Auge, von den Muskeln, Sehnen und Gelenken werden ständig Informationen an das Gehirn gesandt, dort zusammengeführt und verarbeitet. So vermitteln sie das Gefühl von Gleichgewicht.
Schwindel entsteht immer dann, wenn diese Informationen nicht übereinstimmen, fehlerhaft sind oder im Gehirn nicht richtig verarbeitet werden. Schwindel kann deshalb immer ein Signal sein, hinter dem sich Krankheiten des Ohres oder des Auges, Herzrhythmusstörungen, Durchblutungs-störungen bei zu niedrigem oder zu hohem Blutdruck, Halswirbelsäulenbeschwerden oder andere Krankheiten verbergen können.
Die Ursachen des Schwindels sollten durch einen Arzt geklärt werden, wenn erforderlich auch durch die Zusammenarbeit mehrerer Fachbereiche (HNO, Augenheilkunde, Neurologie, Innere Medizin, Orthopädie).

ALLERGIE-DIAGNOSTIK

Jeder Mensch verfügt über ein angeborenes Abwehrsystem (Immunsystem) und entwickelt ein spezifisches Immunsystem. Bestimmte Zellen dieses Systems überprüfen laufend den Organismus auf Fremdstoffe, die die äußeren Barrieren und das angeborene Immunsystem passiert haben. Wenn körperfremde Substanzen erkannt werden, werden Antikörper produziert, die gezielt (spezifisch) an den Fremdstoff, das Antigen, gebunden werden. So werden Krankheitserreger markiert und vom Immunsystem gezielt ausgeschaltet. Einige der Antikörper produzierenden Zellen entwickeln sich zu langlebigen Zellen und können bei späterem Kontakt mit dem Fremdstoff sofort reagieren. Sie sichern als immunologisches Gedächtnis die Immunität des Körpers gegen das entsprechende Antigen; der Körper wird so vor einer wachsenden Zahl von Fremdstoffen dauerhaft geschützt. Der Allergiker reagiert anders als der Gesunde nach dem Kontakt mit bestimmten Fremdstoffen (Allergenen) mit einer zu großen Produktion bestimmter Antikörper, den Immunglobulinen E (Ig E). Diese binden sich rasch an die Oberfläche bestimmter Gewebszellen, den Mast- zellen. Der Allergiker ist so sensibilisiert. Bei einem erneuten Allergenkontakt binden sich die neuen Allergene an die auf den Mastzellen haftenden Ig E-Antikörper. Dies veranlasst die Mastzellen zur Ausschüttung von Histamin. Histamin wird über den ganzen Körper verteilt und kann Juckreiz, Augentränen, Fließschnupfen oder Atemnot hervorrufen. So führen von Natur aus harmlose Substanzen zu heftigen Reaktionen des Organismus. Am bekanntesten sind der Heuschnupfen und das allergische Asthma. Die Neigung, eine Allergie zu entwickeln, wird von Generation zu Generation vererbt.
Die wichtigsten Allergieauslöser sind vor allem Pollen (Blütenstaub), Milben, Tierhaare, Schimmelpilze und Insektengifte. Wegen der unterschiedlichen Blütezeit der Pflanzen können Pollen von Februar bis Oktober Krankheiten auslösen. Von großer Bedeutung für ganzjährige Allergiebeschwerden sind die an sich harmlosen Hausstaubmilben, kleine Spinnentiere, die sich vor allem von Hautschuppen ernähren. Sie leben massenhaft an feuchtwarmen Orten (wie im Bett). Auslöser für die Hausstaubmilbenallergie sind besonders Substanzen in den mikroskopisch kleinen Kotbällchen, die aufgewirbelt werden und in der Atemluft des Patienten schweben. Die Allergene der Tiere sind z.T. im Speichel enthalten. Wenn die Tiere sich putzen, gelangen die Allergene ins Fell und werden von dort über Haare und Schuppen weit verbreitet. Sie werden auf Kleidung, Polstermöbel und anderen Gegenständen gefunden und so auch in öffentlichen Verkehrsmitteln, Schulen und allem öffentlichen Leben nachgewiesen. Das häufigste Erscheinungsbild sind juckende und geschwollene Augen und Nase, Niesattakken und Fließschnupfen. Hausstaubmilben und Schimmelpilze führen oft zu allergischem Asthma. Die Diagnostik kann als Hauttest erfolgen, bei dem die für die Allergie verantwortlichen Allergene an der Teststelle zu einer Quaddel mit einem roten Hof führen, oder auch als Labortest von einer Blutprobe des Patienten. Die Therapie der Allergie kann erfolgen durch
- eine Allergenkarenz, den Allergieauslöser zu meiden,
- Medikamente, die symptomatisch Allergie-beschwerden lindern
- eine Hyposensibilisierung, die spezifische Immuntherapie, die gezielt gegen die Ursachen der Allergie wirkt.

NEURALTHERAPIE

Unter Neuraltherapie versteht man die „thera-peutische Nutzung „ der kutiviszeralen Reflex-mechanismen. Sie nutzt die Eigenschaften eines Neuraltherapeutikums, im vegetativen Grundsystem eine regulative Wirkung zu entfalten. Krankheiten und Verletzungen hinterlassen häufig organische Irritationen. Aus diesen können Störungen der Regulation und Funktion resultieren, die vom autonomen Nervensystem ausgehen.
Die Therapie erfolgt als Segmenttherapie, der die neurale Projektion von Organen zur Peripherie und umgekehrt zugrunde liegt. Diagnostische und therapeutische Injektionen werden gezielt in alle Richtungen des kranken Gewebes eines Segmentes durchgeführt.
Wenn mehrere Segmentbehandlungen nicht zum Erfolg führen, liegt die mögliche Ursache der Krankheit in einem nicht erkannten Störfeld.
Chronische Entzündungen und Narben können auf das vegetative Nervensystem einen starken Dauer-reiz ausüben, so dass es in seiner Funktion dauerhaft gestört wird.
Das Störfeld kann überall im Körper die unterschiedlichsten Krankheitsprozesse auslösen (kranke Zähne, Tonsillen, Narben in der Haut und der Schleimhaut und im Knochen). Wenn es sich um ein krankheitsauslösendes Störfeld handelt, resultiert durch die injektion eines Neural-therapeutikums die Heilung der Erkrankung.

EIGENBLUTTHERAPIE

Die Eigenbluttherapie ist eine Reiztherapie, bei der ca. 1-2 ml entnommenes, venöses Blut direkt oder aufbereitet durch den Zusatz von homöopath-ischen Mitteln in die Muskulatur oder die Haut zurückgespritzt wird.
Die Eigenbluttherapie gehört zu der Gruppe der Verfahren, die eine Umstimmung des Organismus in Gang setzen und die Selbstheilungskräfte akti-vieren.
Die Eigenbluttherapie führt im Organismus zu einer Veränderung der Reaktionslage, was in einer Zunahme der Immunkörper im Blut seinen Ausdruck findet. Es kommt zu einer Resistenz-steigerung des Gesamtorganismus, zu einer An-hebung der allgemeinen Abwehrlage, was die Heilungsfähigkeit günstig beeinflusst.

Indikationen: depressive Zustände, insbesondere während des Klimakteriums, Schlafstörungen, reduzierter Appetit, allgemeine Rekonvaleszenzförderung, chronische Schmerzzustände, Nachlassen der Drüsentätigkeit, Entzündungen, Reduzierung stark wirkender Arzneigaben, Auffinden von Herden, körperlicher und geistiger Leistungsabfall, Allergien, Infektabwehrschwäche, Durchblutungsstörungen, Krebsnachsorge, Migräne, Stoffwechselstörungen aller Art, chronische Erkrankungen der Haut, des Bewegungsapparates und der Luftwege.

MAGNETFELD-THERAPIE

Die Therapie mit einem sinusförmigen gepulsten Magnetfeld ist ohne schädigende Nebenwirkungen und kann zur Krankheitsvorbeugung sowie unterstützend zum Heilungsprozeß eingesetzt werden. Künstlich erzeugte Magnetfeldsysteme werden von einer Strom führenden Spule erzeugt. Die Zellen unseres Körpers bestehen aus dem Zellkern mit dem Erbgut, der Zellwand und dem sich dazwischen befindlichen Zellwasser, in dem die Zellorganelle schwimmen. Die wichtigsten Organelle sind die Mitochondrien, die für die Energiegewinnung der Zelle verantwortlich sind und in der Magnetfeldtherapie eine große Rolle spielen. Auch in der Zelle fließt elektrischer Strom. In der Zellwand sind Membranpumpen enthalten, die eine elektrische Spannung, das Membranpotential, aufbauen und den Stoffaustausch in die Zelle hinein und aus der Zelle heraus ermöglichen. Es findet ein ständiger, kontrollierter Austausch zwischen den überwiegend negativ geladenen Teilchen im Zellinnern und den überwiegend positiv geladenen Teilchen außerhalb der Zelle. Dazu benötigen die Membranpumpen Sauerstoff. Ist die Zelle krank, geschwächt oder in ihrer Funktion gestört, hat sie ein geschwächtes Membranpotential, bedingt durch eine reduzierte Durchblutung. Die kranken Zellen erhalten nicht mehr genügend Sauerstoff, um die Membranpumpen anzutreiben. Es kommt zu einem reduzierten Stoffaustausch. Auch in den Mitochondrien der kranken Zelle ist die Energieproduktion für den Zellstoffwechsel reduziert. Bei diesen kranken Zellen greift die Magnetfeld Therapie ordnend ein, das Membranpotential der Zellwand wird kurz gesenkt. Es werden gleichzeitig mehrere Prozesse auf zellulärer Ebene in Gang gesetzt, die zu einer Wiederherstellung gestörter Regelkreise beitragen, die Durchblutung wird gefördert.
In der Praxis ist zu beobachten, dass die sinusförmigen Impulse eine Anwendung ohne starke, plötzliche Reizauslösung ermöglicht. Die Zelle steigert ihre Leistung, vermehrt Sauerstoff und Nährstoff werden angeliefert, das Immunsystem kommt in Gang, mit den Verkrampfungen und Verspannungen lösen sich die Schmerzen, die Selbstheilungskräfte können verstärkt werden (der entzündungshemmende Effekt der Magnetfeldtherapie ist damit zu erklären).

1  Energie
   zuführend


2  vermehrte
   Sauerstoffzufuhr


3  vegetativ
   beruhigend


4  Stoffwechsel
   anregend


5  Immunsystem
   stärkend


6  Hormonhaushalt
   harmonisierend


7  Entzündungs-
   hemmend


8  Muskel
   entspannend


9  Schmerz
   stillend


10 Durchblutungs-
   fördernd

TINNITUS

Unter Tinnitus (=Ohrgeräusche) versteht man das plötzliche Auftreten von Schallemmpfindungen, bei denen die Schallquelle in einem oder beiden Ohren oder im Kopf lokalisiert scheinen. Tinnitus ist ein Symptom zahlreicher otologischer, internistischer oder neuropsy-chiatrischer Erkrankungen.
In einem schalltoten Raum nimmt auch der Normalhörende ein gleichmäßiges Rauschen wahr. In gewohnter Umgebung wird man sich dieser Eigengeräusche nicht bewußt, weil sie von den Alltagsgeräuschen überdeckt werden. Es wird nur der Ton wahrgenommen, der sich aus diesem Geräusch heraushebt.
Das Eigengeräusch hat seinen Ursprung überwiegend in den Blutgefäßen des Innenohres bzw. seiner Umgebung. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen laufen beim Tinnitus ähnliche Prozesse ab wie beim Phantomschmerz. Es besteht auch ein Zusammenhang zwischen Ohrgeräuschen und Hörverlust, Hörverlust verursacht Tinnitus.
Was wie eine reine Fehlfunktion des Ohres aussieht, ist in Wirklichkeit eine Fehlver-arbeitung von akustischen Signalen im Gehirn. So kann sich ein Kreislauf verselbständigen, daß die Geräusche ständig weiter produziert werden, besonders dann, wenn ein Hörverlust vorliegt.

 
Personal & Räumlichkeiten
Adresse & Anbindung

Angebot

andere medizinische Internetseiten
Impressum

Unser Angebot

• allgemeine HNO-Diagnostik und
  -Therapie
Audiometrie(Hör)-Diagnostik
Vestibularis(Schwindel)-
  Diagnostik

Allergie-Diagnostik und
  -Therapie

Neuraltherapie
Eigenblut-Therapie
• Grippeschutz-Impfungen
Magnetfeld-Therapie
Tinnitusbehandlung
• Tauchmedizin

AUDIOMETRIE (HÖR)-DIAGNOSTIK

Die Audiometrie hat das Ziel, das Hörvermögen zu messen, eine Hörschädigung zu erkennen und quantitativ zu beschreiben. Da das Hören einer subjektiven Wahrnehmung entspricht und für jeden Menschen eine unterschiedliche Bedeutung haben kann, ist die Messung prinzipiell schwierig. Die Hörteste werden durchgeführt mit einem : Tympanometer, das den Mittelohrdruck misst, mit dem Druck der Umwelt vergleicht und Auskunft über die Funktion der Ohrtrompete gibt, und einem Audiometer, mit dem man die Hörschwelle der Luftleitung (=Mittelohrhörigkeit), und die Hörschwelle der Knochenleitung (=Innenohrhörig-keit), misst. Hörstörungen wirken sich nicht nur in einer Verschlechterung der Hörschwelle aus, sondern schlagen sich auch in einer neuralen (zentralen) Verarbeitungsstörung nieder. Um eine Hörstörung so zu beurteilen, wie sie sich tat-sächlich im Alltag für den Menschen auswirkt, ist eine Sprachaudiometrie erforderlich. Bei der Sprachverständnisprüfung werden dem Patienten ein Wort, ein Satz oder ein Lautmuster akustisch dargeboten, und er soll das Gehörte so wieder-holen, wie er es verstanden hat.